Landschaften

„Wenn Sie ein Herz und ein Hemd besitzen, dann verkaufen Sie das Hemd und besuchen Sie die Gegend des Lago Maggiore“.

So begeistert schrieb Stendhal in „Il Rosso e il Nero“, als er sich auf die Landschaften des Lago Maggiore bezog, von der Vielseitigkeit der Orte, vom artistischen, kulturellen und landschaftlichen Erbe, welches diese Gegend vorweißt.
Am südlichen Teil des Sees lohnt es sich die Stadt Arona, historischer Sitz der Familie Borromeo, zu besuchen. Dort kann man den Koloss des Heiligen Carlo besichtigen, eine Statue von 23 Metern Höhe, die auf den See hinabschaut.
In Castelletto Ticino befindet sich die mittelalterliche Festung Schlosses Torriani Visconti.

Auf der östlichen Seite des Sees befindet sich die Stadt Varese und die Ortschaften der Lombardi. Eine bezaubernde Gegend und ideal zum Trekking, Biken und Jogging inmitten der Natur. Varese wird auch als “ Gartenstadt“ bezeichnet. Dies aufgrund seiner zahlreichen Grünflächen und berühmten Villen. Unter anderem befinden sich hier die Villa Mirabello, die Villa Toepliz und der Estense Palast, der auch als das Versailles von Mailand bekannt ist. Nicht zu versäumen sind der Eremo der Heiligen Katharina del Sasso, das antike Schloss Masnago, die Städte Sesto Calende mit der Abtei des Heiligen Donato und  Angera, mit der charakteristischen Burg von Angera, sowie die Orte Laveno und Luino

Varese ist berühmt für seine wunderschönen Täler. Denjenigen die sich in dieser Gegend aufhalten empfehlen wir das Valceresio Tal, welches sich von Varese bis zum See von Lugano ausdehnt. Es ist unter anderem die schnellste Verbindung zum Kanton Tessin.
Das Museum der Fossilien von Besano verfügt über sehr wichtige Artefakte, welche die Anwesenheit von Dinosauriern, in diesem Gebiet und die geologische Entwicklung der Gegend dokumentieren.Arcisate und Induno Olona waren wichtige Zentren in diesem Gebiet. In der Nähe des Flusses Olona wurde im Jahre 1877 die Bierbrauerei Poretti gegründet und sie zieht heute noch sehr viele Besucher an. Auch die Valganna war eine wichtige Kommunikationsstraße zwischen den Tälern von Olona und Ponte Stresa mit der Schweiz. Heute ist die ganze Zone um den See von Ganna ein Naturschutzgebiet und weist eine dichte Vegetation von Birken, Erlen, Weiden und Eschen auf. 

Arcumeggia, zwischen der Valcuvia und der Valtravaglia, ist aufgrund seiner zahlreichen Künstler, die dort gearbeitet haben und den noch immer vorhandenen Kunstwerken, bekannt als „Ort der Gemälde“. Fast alle Wände der Häuser von Arcumeggia sind von Werken wichtiger Künstler wie Giovanni Brancacci, Carlo Fayer, Ferruccio Ferrazzi, Barbara Galbiati, Francesco Menci, Luigi Montanarini, Ernesto Treccani und Gianfilippo Usellini gemacht und hier wurde unter anderem auch der Bildhauer Giuseppe Vittorio Cerini geboren.

Auch das „Haus des Malers“, welches Skizzen, Gemälde und Beweise, der Künstler der Akademie der Bildenden Künste von Brera aufbewahrt, ist ein Besuch wert.
Weiter nach Norden kommend erreichen wir den Punkt, am Schweizer Ufers des Lago Maggiore, an dem das Wasser aus den Bergen in den Lago Maggiore fließt. Ascona und Locarno bieten einen Wellness-Urlaub in Ruhe inmitten der Natur. Nicht zu versäumen ist das Jazz Ascona Festival im Juni und das Locarno Film Festival im August. Im Tessin lohnt sich ein Besuch des Val di Maggia und des Val Verzasca, wo man Trekking, Reiten sowie extremere Sportarten wie z.B Bungee Jumping ausüben kann.

Das Gebiet des hohen Lago Maggiore wird von den 4 großen Städten Cannobio, Cannero, Oggebbio und Ghiffa geprägt in denen sich Geschichte, Traditionen, Kunst und Kultur des Gebietes zusammenfassen.
In Cannobio, entlang des Sees, erhebt sich die Wallfahrtskirche der „Santissima Pietà“, welche im Jahre 1568 von Carlo Borromeo erbaut wurde. In der Altstadt können sie die eleganten Paläste aus dem sechzehnten Jahrhundert bewundern, zusammen mit Gebäuden des siebzehnten und neunzehnten Jahrhunderts geben sie einen geschichtlich komplettes Bild der Stadt. In Cannero Riviera ist es möglich den Keltern der Terrieri in einem alten Bauernhaus aus Stein zu zusehen. Sie zeigen wie im Jahre 1700 Most gewonnen wurde. Nicht weit vom Ufer entfernt sind die Schlösser von Cannero gut sichtbar, welche auf zwei kleinen felsigen Inseln stehen und die Reste der Festung Vitaliana darstellen. Sie dienten zur Verteidigung gegen die Schweizer. 

Die Gemeinde von Oggebbio ist, Dank zahlreicher Wege und alter Maultierpfade welche Weiden und Dörfer miteinander verbunden haben, der ideale Ort um Ausflüge zu machen. Schlussendlich noch die Stadt Ghiffa bekannt für den „Heiligen Berg der Allerheiligen Dreifaltigkeit“. Ein wunderschöner barocker Komplex, umgeben von 200 Hektar Land in einem Naturschutzgebiet. Nicht zu versäumen sind die thematischen Pfade, die durch das Reservat führen und zu den antike Siedlungen, welche alte religiöse Traditionen bezeugen, führen.

Zuletzt die Gegend des Golfes von Borromeo, von Verbania nach Stresa die, der mal abgesehen von den drei Inseln, von majestätischen Villen und dem Nationalpark des Val Grande, charakterisiert wird.
Nicht zu versäumen sind die Villen von Baveno, die Villa Henfrey-Branca, die Villa Fedora, die Villa Barberis, die Villa Durazzo und die Villa Brandolini d’Adda. In ihnen waren im Laufe der Jahrhunderte Persönlichkeiten von internationalem Rang untergebracht. Sie haben nicht nur deshalb ihre Eleganz beibehalten.

Von Stresa aus ist es möglich auf die Mutterinsel zu gelangen. Die Größte der drei Inseln von Borromeo ist der historische Wohnsitz der Familie Borrromeo, bekannt für den Saal der Puppen, den Saal der Jahreszeiten und das berühmte Marionettentheater. Im Garten der Insel befindet sich das größte Exemplar einer Zypresse des Kaschmir, zusammen mit Zedern, Zitronenbäumen, Hibiskus und Ginkgo Biloba.

Wählen Sie ein Hotel am Lago Maggiore. Die Hotels am Lago Maggiore sind ideal für einen Urlaub in der Natur.